Stuttgart 01.12.2025

Richtfest für Spitzenforschung

Am 01. Dezember wurde in Marburg Richtfest gefeiert – ein Moment, der weit über den Baufortschritt hinaus Bedeutung hat. Auf dem Campus Lahnberge entsteht eines der wenigen S4-Hochsicherheitslabore Deutschlands, ein zentraler Baustein im globalen Kampf gegen Epidemien und Pandemien.

HWP verantwortet die Generalplanung dieses hochsensiblen Forschungsinfrastrukturprojekts und entwickelt ein Gebäude, das höchste Sicherheitsstandards und nachhaltige Lösungen verbindet.

Fakten zum Projekt

  • S4-Labor als Teil des Marburg Centre for Epidemic Preparedness
  • Eines von nur vier S4-Laboren in Deutschland und das einzige universitätsgeführte
  • Generalplanung durch HWP von Entwurf bis Objektüberwachung
  • Integration einer PV-Fassade und Dachbegrünung
  • Fertigstellung geplant Ende 2026

Der hessische Wissenschaftsminister Timon Gremmels stellte beim Richtfest heraus: „Der beeindruckende Rohbau des neuen Forschungsgebäudes zeigt bereits deutlich, welche Bedeutung dieses Projekt für die Zukunft der Gesundheitsforschung in Hessen haben wird. Das Vorhaben ist ein entscheidender Meilenstein für die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Landschaft und ein klares Bekenntnis zur Stärkung der Forschung in Hessen. Die Philipps-Universität Marburg darf sich auf einen Neubau mit modernster technischer Ausstattung und höchster Funktionalität freuen.“

Dr. Markus Eichmann, Leiter des Hochsicherheitlsabors, hob besonders die Arbeit der Handwerkerinnen, Handwerker, Poliere und Bauleute hervor. Ein Richtfest, so betonte er, sei vor allem ihr Fest – für all jene, die bei jedem Wetter Beton gießen, Stahl binden und Wände hochziehen. Er unterstrich zudem, dass der eindrucksvolle Rohbau eines Hochsicherheitslabors weit mehr Präzision erfordere als ein gewöhnliches Wohn- oder Bürogebäude und ergänzte: „Ein großer Dank geht an die HWP Planung GmbH. Sie haben alle Fäden zusammengehalten. Was ich besonders betonen möchte: Sie haben unsere Kommentare als Nutzer – also von uns Virologen und Wissenschaftlern – immerwährend berücksichtigt. Danke für diese außerordentlich professionelle Planung und das Zuhören.“

„Wir sind dankbar und stolz, Teil dieses komplexen Projekts zu sein. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, vor allem den Nutzern, der Bauherrschaft des LBIH, den Fachplanern, sowie den ausführenden Firmen mit ihren Handwerkerinnen und Handwerkern für den vertrauensvollen Wissensaustausch und die konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf den weiteren erfolgreichen Projektverlauf."

Isabelle Beisser, Projektleitung HWP

Weitere Projektinformationen finden Sie auf unserer Projektseite.

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