Zentrum für Synthetische Mikrobiologie Marburg. Ein starkes Fundament für zukunftsweisende Hochschularchitektur.

Der Neubau des Zentrums für Synthetische Mikrobiologie an der Philipps-Universität Marburg war ein mutiger Schritt in die Zukunft – HWP hat ihn maßgeblich mitgestaltet. In den ersten beiden Leistungsphasen übernahmen wir Entwurf, Laborplanung und Generalplanung. Ab Leistungsphase 3 wurde die Planung von Nickl & Partner Architekten übernommen. Heute steht das Gebäude auf den Lahnbergen für offene, flexible Räume, die Lehre und Forschung verbinden – funktional, anpassungsfähig, zukunftsorientiert.

Das Konzept

Ziel war es, eine klare städtebauliche Setzung mit hoher funktionaler und räumlicher Qualität zu entwickeln. Diese drückt sich in einem viergeschossigen, rechteckigen Baukörper mit zentralem Innenhof aus. Während die beiden oberen Geschosse den Hof ringförmig umschließen, werden Erdgeschoss und erstes Obergeschoss als zwei parallele Gebäuderiegel in Ost-West-Richtung ausgebildet. Sie werden durch ein zentrales, großzügig verglastes Foyer an der Stirnseite verbunden – es bildet gemeinsam mit dem Innenhof das kommunikative Herzstück des Gebäudes, von dem aus alle wesentlichen Bereiche effizient erschlossen werden.

Die Gebäudestruktur folgt einem strengen Raster und erlaubt flexible Nutzungsanpassungen. Zentrale Erschließungskerne, eine durchdachte Zonierung und die Hofstruktur schaffen ein hohes Maß an Orientierung und funktionaler Effizienz – entscheidend für Forschungseinrichtungen, die sich im Wandel befinden.

Eine Besonderheit bei diesem Projekt stellte die Tiefe der Planung da, mit der wir bereits in den frühen Leistungsphasen das Projekt vorangetrieben haben. Aufbauend auf einem integralen Entwurfsprozess wurden wesentliche architektonische, funktionale und technische Festelgungen bereits früh getroffen. Diese vorausschauende Planung schuf eine tragfähige Grundlage für die nachfolgende Bearbeitung ab Leistungsphase 3. Der ursprüngliche Entwurfsansatz blieb dabei erkennbar und wurde gezielt weiterentwickelt.

Heute steht das Zentrum für Synthetische Mikrobiologie als Sinnbild für moderne Hochschularchitektur: offen, anpassungsfähig, zukunftsfähig – ein Ort, der nicht nur funktional überzeugt, sondern auch ein identitätsstiftendes Umfeld für Forschung und wissenschaftliche Exzellenz bietet.

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Frank Wachholz
Geschäftsführung

Beschreibung

Lehre und Forschung | Für die Philipps-Universität Marburg wurde der Neubau des Zentrums für Synthetische Mikrobiologie geplant. In den ersten beiden Leistungsphasen übernahmen wir Entwurf, Laborplanung und Generalplanung mit starken Partnern. Besonders war hierbei die Tiefe der Planung, mit der HWP bereits in diesen frühen Leistungsphasen das Projekt vorangetrieben hat. Aufbauend auf einem integralen Entwurfsprozess wurden wesentliche architektonische, funktionale und technische Entscheidungen bereits weit vor der üblichen Übergabe an die Ausführungsplanung getroffen. Diese planerische „Extrameile“ schuf eine tragfähige Grundlage für die nachfolgende Bearbeitung ab Leistungsphase 3.

Kenndaten

NUF 6.000 m²

Leistungen

Architektur | Objektplanung Gebäude LPH 1-2
Medizin- und Labortechnik | Laborplanung